In der Vergangenheit hat es häufige Durchmärsche und Einquartierungen in der Stadt Königsbrück gegeben, bedingt durch die Hohe Straße, eine mittelalterliche Handelsstraße, an der auch Bautzen, Görlitz und Kamenz liegen. Nachweisbar sind Einquartierungsleistungen in der Stadt in den im Stadtarchiv vorhandenen Ein- und Ausgabenbüchern seit dem Jahr 1733.
Vorgeschichte des Militärs in Königsbrück
Durchmärsche, Einquartierungen und die Entwicklung Königsbrücks bis zur ständigen Garnison.
Militär in der Stadt (nicht vollständig)
Quartier von Dragoner (leichte Reiter) 200 Pferde
Durch Marsches derer Preußen
Einquartierungen Minkwitzisches Regiment , Durchmarsch und Einquartierung der Preußen
Durchmarsch der Königl. Preuß. Armee nach Budißin und viele Einquartierungen ; Kaiserl. Königl. Truppen im Städtlein Königsbrück
Einquartierung der Infanterie
Durchmarsch der Dragoner am 5. Und 6. May , Ein Quartierung der Königl. Preuß. Armee
Verpflegung Königl. Preuß. Pellingsche Husaren
Durchmarsch des Prinz Carlschen Regiment Nr. 52 am 8. und 9. April 1780 und Löbl. Herzogl. Curländische Tragoner Regiment
Infanterie Regiment Graf von Anhalt und verschiedene Durchmärsche
wieder Einquartierung von Printz Gottischen Infanterie Regiment
Einquartierung des Graf von Brühl Infanterie Regiment von 22. – 24. May
Ausgaben für das hier einquartierte Printz Albrecht Tragoner Regiment
Einquartierung des Gersdorfschen Dragoner Regiment
Quartier Liste von den Herrn Rittmeister Baron von Gutschmidts Regiment 1793-Durchmarsch der Königl. Preuß. Husaren
Königl. Preuß. Einquartierungen
Infanterie Compagnie von Herrn Hauptmann von Ehrenstein;
Durchmarsch des Preußischen Regiments von Grevenitz
Durchmarsch der bayrisch und würtenbergischen Truppen
Gefangene Preußen Anmerkung: die Hauptkirche zu reinigen wegen der Gefangenen Preußen Durchmärsche der Truppen
Durchmarsch der Truppen auf die Monate Sept./Octbr./Nov.
Kayserl. Königl. Franz. Offiziere
hiesiges Manöver , Königl. Sächs. Lazareth vom Regiment Prinz Clemens
Napoleon durch Königsbrück
zogen z.B. zwischen dem 13. und 17. August königl.-bayr. und königl.-napoleonische Truppen mit 4000 Mann und 1300 Pferden durch die Stadt, diese mußten verpflegt und untergebracht werden, bei 196 einquartierungs- fähigen Häusern und ca. 1000 Einwohnern waren die finanziellen Belastungen der Bewohner sehr hoch
Durchmarsch fremder Truppen
Kriegsschäden; russischen Gefangenen und die kranken Französischen Soldaten; Kaiserl. Preuß. Ruß. Militär; westphälischen Truppen
Einquartierung und Durchmärsche
Einquartierungen, Durchmärsche und Verpflegungen; Durchmarsch fremder Truppen und Mannschaften, Einquartierungen von Officieren
großen Durchmärsche; Quartierung am 14. und 15. Juny 1817 der Keyserlichen Ruß. Drachoner Regiments
verschiedene Einquartierungen
Einquartierung; am 26. September 1843 Nachtquartier vom Stabe des 3. Bataillons und 1. Abteilung des 11.Compagnie des Leibl.Infanterie Regiments in Königsbrück und Nr. 194
Einquartierung für 1 Cavallerie Commando am 25. Oct. 1849
Sept. Einquartierung eines Cavallerie-Detachements 186130 / 31. Mai und 1 / 2. Juny Einquartierungen 18651 Tonne Bier für im September durchgezogene Artillerie
Einquartierungen in Königsbrück ; 2ten Schwadion des Gardereiter Regiments
Abmarsch der Infanterie
Verquartierung des 2.Bataillons des 3. Infanterie – Regiments Nr. 102 vom 29. – 31.August
Verquartierung der 4. Escation des 1. Husaren – Regimentes Nr. 18 vom 17. – 18. Sept.
Einquartierung der Mannschaft u. Pferde von dem Husarenregiment Nr. 18
Manöver
Einquartierung der Ulanen am 18.8.1887 18881 Ulanen Regiment am 22./23.6.1888; Verquartierung des Schützenregiments Nr. 108
Verquartierung des I. Leib-Grenadier-Regiment Nr. 100 u. 1 Abtlg. Gardereiter. Verhandlungen im Königl. Kriegsministerium wegen Erlangung einer ständigen Garnison für Königsbrück.
Garnison auf dem Marktplatz
kurzzeitigeGarnison der 3.Kompanie des Trainbataillons1. Okt. 1890 – 30.Juni 1892 (3 Offiziere, ca. 100 Unteroffiziere und Soldaten sowie 68 Dienstpferde), trotz Einquartierung weiterer Truppenteile von April - September Für die Ausbildung der Infanterie, besonders für die mit hoher Reichweite ausgerüsteten Waffen wurde es immer schwieriger, geeignete Übungsplätze zu finden, die Gegend um Königsbrück war wenig besiedelt und damit ideal für einen neuen Schießplatz (Ute Steckel)